Über uns

Überblick


Eingang des Steinmetzzentrums

© Handwerkskammer / Bolhuis


Das Bildungszentrum für das Steinmetz- und Bildhauerhandwerk in Königslutter am Elm ist seit 1981 eine überregionale Aus- und Fortbildungsstätte für Steinmetzen und Steinbildhauer. Es ist bundesweit als einziges Kompetenzzentrum für Steinmetzen und Steinbildhauer anerkannt und nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert.

Zu unseren Aufgaben zählen vielfältige Ausbildungsmaßnahmen für Meister, Gesellen und Lehrlinge für das Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk. Hierfür stehen qualifizierte Lehrkräfte, moderne Gerätschaften, Werkhallen und Unterrichtsräume zur Verfügung.

Wir bieten Meistervorbereitungslehrgänge, Lehrgänge zur Denkmalpflege für Meister und Gesellen an sowie zahlreiche Erwachsenenfortbildungsseminare.

 

Hier sind wir zuständig


Hier sind wir zuständig

© Handwerkskammer / Bolhuis

© Handwerkskammer / Bolhuis


Wir sind für die Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung in folgenden Bundesländern zuständig:
 
  • Berlin,
  • Brandenburg,
  • Bremen,
  • Hamburg,
  • Mecklenburg-Vorpommern,
  • Niedersachsen,
  • Nordrhein-Westfalen,
  • Sachsen-Anhalt,
  • Schleswig-Holstein.
Wir kooperieren eng mit dem Deutschen Bundesinnungsverband für das Steinmetz-, Stein- und Holzbildhauerhandwerk, den Landesinnungsverbänden und dem Berufsbildungswerk des Steinmetz- und Bildhauerhandwerks e.V. aus Wiesbaden.

Träger ist die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade.

Ansprechpartner


Leitung

Olaf Bunger

Telefon 05353 9515-10
Fax 05353 9515-20

Weiterbildung

Annegret Meyer

Telefon 05353 9515-13
Fax 05353 9515-20

Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung

Marlene Schulz

Telefon 05353 9515-11
Fax 05353 9515-20

Gästehaus

Michael Voß

Telefon 05353 9515-18
Fax 05353 9515-20

Unser Partner


Gewinner des Hermann-Schmidt-Preises


Gewinner des Hermann-Schmidt-Preises

Logo Hermann-Schmidt-Preis
2007 gewann das Steinmetzzentrum Königslutter den Hermann-Schmidt-Preis zum Thema "Attraktivität und Internationalisierung beruflicher Bildung durch Auslandsaufenthalte steigern". Prämiert wurde das Projekt "Die Europäisierung im regional orientierten Handwerk". Insgesamt hatten sich zu diesem Thema 32 Initiativen beworben, darunter Bayer AG, Airbus GmbH, MAN, VW Coaching u.a.)

Ziel des 1996 gegründeten gemeinnützigen Vereins "Innovative Berufsbildung" ist es, innovative Entwicklungen in der Berufsbildungspraxis zu initiieren, zu fördern und öffentlich bekannt zu machen. Diesem Ziel dient auch der jährlich vom Verein verliehene "Hermann-Schmidt-Preis", ein Berufsbildungspreis, mit dem besondere Leistungen in ausgewählten Bereichen der beruflichen Bildung ausgezeichnet werden.
 
Inhalt des Projekts

Seit 2003 besteht im Rahmen eines europäischen LEONARDO-Projekts "Carrara" eine Kooperation mit dem weltweit führenden Zentrum für Marmorbearbeitung im italienischen Carrara. Zielgruppe sind Auszubildende im Steinmetz- und Bildhauerhandwerk am Ende ihres zweiten und dritten Lehrjahres, die in Gruppen von jeweils zwölf Personen 13 Wochen lang in Carrara ausgebildet werden. Sie erweitern dort ihre Kenntnisse und Fertigkeiten und erlernen spezielle Techniken, die ihnen in Deutschland nicht vermittelt werden können. Der Auslandsaufenthalt wird nachgewiesen im Europass Mobilität und voll auf die Ausbildungszeit angerechnet.

Das Kultusministerium Niedersachsen erkennt die Maßnahme an. Das Projekt erfüllt den Qualifikationsbedarf handwerklicher Klein- und Mittelbetriebe, eröffnet den Auszubildenden Qualifizierungschancen und verdeutlicht ihnen die Vorteile von im Ausland erworbenen Kenntnissen und Fertigkeiten.

Wiederaufbau der Frauenkirche Dresden


Wiederaufbau der Frauenkirche Dresden

Die Kirche während der Sanierung. © Handwerkskammer

Die Kirche während der Sanierung. © Handwerkskammer


Die Dresdener Frauenkirche wurde von 1992 bis 2005 mithilfe von Spenden wieder aufgebaut. Das Steinmetzzentrum hat mehr als 280 Werkstücke ohne Verrechnung von Arbeitskosten für die Frauenkirche aus Postaer Sandstein angefertigt. Die Meisterschüler und die Lehrlinge haben viel Engagement und Idealismus aufgebracht. Die Frachtkosten und die Kosten für das Steinmaterial hat die Bauherrin der Frauenkirche getragen. 

Die Ausbilder, die Lehrlinge und die Meisterschüler des Zentrums waren enorm engagiert. Aus Dank an die beteiligten Steinmetzen und an die Bauherrschaft der Frauenkirche haben wir diese Seite eingerichtet.

Das gesamte Steinmetzhandwerk hat sich mit ca. 2.500 kostenlosen Werksteinen am Aufbau der Frauenkirche Dresden beteiligt.

Meisterschüler eines einzigen Jahrgangs von Bildungszentrum und Steinmetzschule Königslutter haben das mittlere Kranzgesims der Kirche mit den steinernen "Dielenköpfen", das aus insgesamt 76 Werkstücken besteht, alleine geformt.

Interessant waren alle Arbeiten für Frauenkirche insbesondere, weil in Kombination von high tec (CAD-Zeichnung und Schablonenherstellung durch Wasserstrahlsägen) mit alten handwerklichen Techniken der Barockzeit neue Werkstücke geschaffen wurden. Diese Chance bietet sich nur einmal, wenn überhaupt, in einem Steinmetzleben.

Neben den Meisterschülern arbeiteten zahlreiche Lehrlinge einfachere und profilierte Werkstücke je nach ihrem Leistungsstand im Bildungszentrum unter Anweisungen der Lehrwerkmeister.
Frauenkirche Dresden

© Handwerkskammer

Des Weiteren wurden weitere sehr exponierte Arbeiten, wie zum Beispiel reichhaltig profilierte Werkstücke (Dachfirststeine, Profilstücke an den Ecktürmen, Fensterstürze, Gewändestücke usw.) oder Flammenvasen als Steinmetzarbeiten während der Meisterprüfung aus Rohstücken mit der Hand wie in vergangener Zeit herausgeschlagen.

Neben Steinmetzarbeiten waren an der Frauenkirche auch einige wenige Steinbildhauerarbeiten anzufertigen. Meisterschüler wählten "steinerne Flammen" (Steinbildhauerarbeiten) als Meisterstücke.

Pressemitteilungen


© Handwerkskammer

Zukunftstag für Mädchen und Jungen

Das Steinmetzzentrum in Königslutter bietet Platz für zwölf Mädchen und Jungen. (04.04.2016)

mehr lesen

Tag der offenen Tür im Steinmetzzentrum

© Steinmetzzentrum

Steinmetzzentrum präsentiert Arbeiten aus Stein

Tag der offenen Tür in Königslutter am 25. Juni (20.06.2016)

mehr lesen

Elektroniker

www.amh-online.de

Prognose 2017

Das Handwerk blickt zuversichtlich auf das kommende Jahr (27.12.2016).

mehr lesen

Über die Handwerkskammer


Über die Handwerkskammer

Die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade betreut rund 28.000 Mitgliedsbetriebe mit rund 150.000 Beschäftigten. Sie ist damit die größte Handwerkskammer in Norddeutschland und die neuntgrößte der 53 Handwerkskammern in Deutschland. Flächenmäßig ist sie sogar die größte Handwerkskammer Deutschlands mit insgesamt rund 20.600 Quadratkilometern.
 
Der Kammerbezirk umfasst elf Landkreise des ehemaligen Regierungsbezirks Lüneburg plus fünf Landkreise und drei kreisfreie Städte des ehemaligen Regierungsbezirks Braunschweig.
 
Die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade vertritt als Selbstverwaltungseinrichtung die Interessen des Handwerks in ihrem Bezirk. In dieser Form erledigt sie als Mittler zwischen Staat und Wirtschaft zahlreiche Aufgaben für und anstelle des Staates. Dazu gehören beispielsweise Tätigkeiten wie das Führen der Handwerksrolle, das Führen der Lehrlingsrolle, die Überwachung der Ausbildung und das Prüfungswesen, die Bestellung von Sachverständigen und die Erstellung von Gutachten und Befähigungsnachweisen.
 
Unsere Aufgabe ist es, die Leistungsfähigkeit der Handwerksunternehmen zu stärken sowie den im Handwerk tätigen Menschen zu erfolgreichen beruflichen Entwicklungen zu verhelfen.
 
Internetseite der Handwerkskammer www.hwk-bls.de